Auf der Suche nach einer individuellen Ordnung, tief begründet in der Sehnsucht nach Identifikation und tragfähigen Grundpfeilern, nach einem Gerüst, das Geborgenheit vermittelt im zeitweise verwirrenden Konstrukt des Lebens - so oder so ähnlich mag man sich philosophierend auf die Frage einlassen:
Wo ist hier die Linie? Kontinuierliche Fortsetzung in der Kunst findet diese Fragestellung einerseits im von ihren Protagonisten eingeforderten Diktum eines Stils, einer ästhetischen Manifestation oder eines berechenbaren Wiedererkennungswertes. Die Linie in diesem Sinne kann durch die rein marktbezogene Funktion gar zu einer ungewollten Überform auswachsen, zu einem „Zeichenzoo im Kulturdesign”. Andererseits ist sie ein unverzichtbares formensprachliches Element in der Realisation künstlerischer Konzepte, beispielsweise als Verbindung, Vernetzung, raumschaffende Begrenzung oder auch raumöffnende Auslassung.
Machen wir uns gemeinsam mit Künstlern aus Österreich und Deutschland auf die Suche - erleben wir die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze dieser Herausforderung und finden wir auch unseren eigenen Zugang!
Herman (Paderborn/D) | Andreas Ohrenschall (München/D) | Nikolaus Pessler (Graz/A) | Katrin Senn (München/D) | Arbeiten des österreichischen Malers Franz Ringel (Wien/A) als Leihgabe aus der Privatsammlung der Galerie Rimmer
Vernissage am Freitag, den 21. Mai um 19 Uhr
Ausstellung bis 17. Juni 2010
Fotos hier: http://www.fenstergucker.com/?state=01-0&id=6637
Video hier: http://www.youtube.com/watch?v=pje3CfDwY80
Tags: andreas ohrenschall, franz ringel, galerie offenes atelier du design, Galerie Rimmer, herman, katrin senn, Maximilian Korenjak, nikolaus pessler, wo ist hier die linie