Galerie Rimmer

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Auf der Suche nach einer individuellen Ordnung, tief begründet in der Sehnsucht nach Identifikation und tragfähigen Grundpfeilern, nach einem Gerüst, das Geborgenheit vermittelt im zeitweise verwirrenden Konstrukt des Lebens - so oder so ähnlich mag man sich philosophierend auf die Frage einlassen:
Wo ist hier die Linie?
Kontinuierliche Fortsetzung in der Kunst findet diese Fragestellung einerseits im von ihren Protagonisten eingeforderten Diktum eines Stils, einer ästhetischen Manifestation oder eines berechenbaren Wiedererkennungswertes. Die Linie in diesem Sinne kann durch die rein marktbezogene Funktion gar zu einer ungewollten Überform auswachsen, zu einem „Zeichenzoo im Kulturdesign”. Andererseits ist sie ein unverzichtbares formensprachliches Element in der Realisation künstlerischer Konzepte, beispielsweise als Verbindung, Vernetzung, raumschaffende Begrenzung oder auch raumöffnende Auslassung.
Machen wir uns gemeinsam mit Künstlern aus Österreich und Deutschland auf die Suche - erleben wir die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze dieser Herausforderung und finden wir auch unseren eigenen Zugang!

Herman (Paderborn/D) | Andreas Ohrenschall (München/D) | Nikolaus Pessler (Graz/A) | Katrin Senn (München/D) | Arbeiten des österreichischen Malers Franz Ringel (Wien/A) als Leihgabe aus der Privatsammlung der Galerie Rimmer

Vernissage am Freitag, den 21. Mai um 19 Uhr
Ausstellung bis 17.  Juni 2010

Fotos hier:  http://www.fenstergucker.com/?state=01-0&id=6637

Video hier:  http://www.youtube.com/watch?v=pje3CfDwY80

BRUNCH-VERNISSAGE am  Sonntag, den 11.04.2010 um 11:00 Uhr
mit Live-Performance H. Rogra + Vakinore
Laudatio: Barbara Rapp  
Eintritt frei - Sonntags-Brunch in der galeria € 10,– /Person   (unbedingt anmelden)

Maks Dannecker, H. Rogra + Vakinore, Balazs Szuecs, Friedrich J. Tragauer
und Werke von Hermann Nitsch (Leihgabe Privatsammlung Galerie Rimmer Velden)
Ausstellungsdauer bis 06. Mai 2010

Eine vermeintlich unüberwindbare Diskrepanz des Organischen zur leblosen Materie löst sich in der Gruppenausstellung AN.organ.ART auf. Vier Künstler aus Österreich, Deutschland und Ungarn stellen sich in Performance, Fotografie, Digital- und Objektkunst dem Spannungsverhältnis zwischen biologischen Lebendigkeiten und anorganischen Elementen oder Funktionen.

So reagieren beispielsweise Maks Danneckers „Optical Toys” in streng materialisierten Referenzen auf naturgegebene Wahrhaftigkeiten, oder digitalisiert Balazs Szücs das individuelle Befinden zwischen herzlosem Alptraum und erobernden Maschinerien. Biologische und mythologische Wirklichkeiten projiziert Friedrich J. Tragauer auf systemtechnische Zeiterscheinungen. Als Performance, Fotografie und Video interpretieren H.Rogra + Vakinore elementare Kontraste wie Stahl zum weiblichen Körper oder auch ein biblisch abstrahiertes Frauenverständnis zur zeitgemäßen Erspürbarkeit.
Fotoarbeiten fleischgewordener Zeugnisse der Orgien-Mysterien-Theater von Hermann Nitsch, einem der bedeutendsten Vertreter des Wiener Aktionismus’, schließen den Kreis hin zum Organischen in seiner alle Sinne einbeziehenden Kunstform.